Lohirglbach – Seitenarm der Salzach für Ruhesucher

Der Lohirglbach ist kein Gewässer für „schnell hin, schnell raus“. Er ist ein stiller Seitenarm der Salzach, urig, verwachsen und oft erstaunlich fischreich – aber nur für jene, die bereit sind, sich das Wasser zu erarbeiten. Genau das macht ihn so interessant: wenig Betrieb, viel Natur, und immer die Möglichkeit auf eine echte Überraschung.

Fischereilich ist der Lohirglbach typisch für solche Salzach-Nebenarme: Aitel sind regelmäßig anzutreffen, in tieferen und langsameren Zonen stehen Hechte, und in der kühlen Jahreszeit sind auch Aalrutten möglich. Das Wasser kann – je nach Pegel und Jahreszeit – „leben“, weil Fische aus der Salzach einziehen oder wieder abwandern. Wer die Salzach befischt, sollte daher unbedingt einmal einen Abstecher machen.

Wichtig ist aber auch die ehrliche Seite: Das Fischen ist hier nicht einfach. Uferbewuchs, enge Fenster, wechselnde Tiefen und teilweise schwieriges Begehen verlangen saubere Präsentation und Geduld. Das ist kein Nachteil – es ist der Grund, warum der Lohirglbach bis heute ein Wasser für Spezialisten geblieben ist.

Die Zufahrt erfolgt nicht direkt bis ans Wasser. Vom Parkplatz bei der Moosachmündung sind es ca. 4 km Fußweg – ideal auch mit dem Fahrrad. Wer diese Strecke in Kauf nimmt, bekommt ein Gewässer, das Ruhe liefert, wenn andere Plätze voll sind.

Impressionen vom Lohirglbach

Sonderbestimmungen am Lohirglbach

Reviergrenzen

Befischbar ist der Lohirglbach von der Mündung in die Salzach bachaufwärts über ca. 2,1 km bis Ettenau (Tafel).

Fangsaison

Grundsätzlich 01.01. – 31.12.

Ausnahme: Abschnitt Lohirglbach von der Schwaiger Ausfahrt bis zur oberen Grenze nur von 01.05. – 30.09..

Lohirglbach befischen – Abstecher, der sich lohnen kann

Kein Bequemwasser, kein Massendruck. Wer die Salzach befischt und Ruhe sucht, findet hier ein uriges Nebenarm-Revier mit Charakter.