
Verein
Fischereischutz
Unsere Fischereiaufsicht ist kein Kontrollapparat, sondern Teil der Gewässerpflege — und in der Regel die erste, die merkt, wenn etwas nicht stimmt.
Aufgaben
Wofür die Aufsicht da ist
Schutz der Gewässer
Verschmutzungen, Trübungen, Fischsterben, unerlaubte Eingriffe am Ufer: Die Aufsicht erkennt Probleme früh und meldet sie an Verein und Behörde.
Schutz der Bestände
Kontrolle von Schonzeiten, Brittelmaßen und Fangmengen — damit Bestände sich reproduzieren können und Besatz nicht ins Leere läuft.
Faire Fischerei
Alle fischen nach denselben Regeln. Die Aufsicht sorgt dafür, dass das auch dort gilt, wo niemand zusieht.
Ansprechpartner am Wasser
Fragen zu Reviergrenzen, Methoden oder Sonderbestimmungen lassen sich vor Ort meist in zwei Sätzen klären.
Ablauf
So läuft eine Kontrolle
Unaufgeregt, sachlich und in wenigen Minuten erledigt.
- 01Die Aufsichtsperson gibt sich zu erkennen und weist ihren Dienstausweis vor.
- 02Du legst Fischerkarte, Vereinslizenz und Lichtbildausweis vor.
- 03Fangbuch, Fanggerät und gegebenenfalls entnommene Fische werden kurz kontrolliert.
- 04Bei Fragen oder Unklarheiten wird direkt vor Ort beraten — meist ist damit alles geklärt.
Mitzuführen
Diese Dokumente brauchst du
- Gesetzliche Fischerkarte des jeweiligen Bundeslandes
- Vereinslizenz bzw. Tageskarte für das befischte Revier
- Amtlicher Lichtbildausweis
- Fangbuch mit aktuellen Einträgen
Wenn dir etwas auffällt
Melden statt eingreifen.
Verschmutzungen, verendete Fische, auffällige Entnahmen oder Personen ohne Karte: Bitte nicht selbst eingreifen und keine Konfrontation suchen. Notiere Ort, Zeit und was du beobachtet hast und melde es dem Verein — wir leiten es an die zuständige Aufsicht und, wenn nötig, an die Behörde weiter.
